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Contents

Arbeitskreis Use Cases in Praxis und Forschung

Der neue Arbeitskreis Use Cases in Praxis und Forschung innerhalb der GI-Fachgruppe Requirements Engineering (RE) beschäftigt sich mit dem Einsatz von Use Cases in der Praxis und mit neuen Resultaten aus der Forschung zu Use Cases. Er richtet sich somit ausdrücklich gleichermaßen an interessierte Vertreter aus Industrie und Wissenschaft. Ziel ist es, das gemeinsame Verständnis von Use Cases weiterentwickeln, praktische Erfahrungen und Tipps für die Arbeit mit Use Cases austauschen, Forschungsergebnisse zu diskutieren und Impulse für die weitere Forschung zu geben.

Der Arbeitskreis befindet sich gerade im Aufbau. Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme! Auch Nichtmitglieder der GI und der Fachgruppe RE sind herzlich zur Mitarbeit im AK eingeladen!

Falls Sie Fragen zum AK haben oder teilnehmen möchten, melden Sie sich bei uns: [AK-Use-Cases]

Motivation

Die Modellierung von Use Cases hat sich in den letzten 20 Jahren zu einer der am weitesten verbreiteten Techniken im Requirements Engineering entwickelt. Dennoch ist in vielen Diskussionen spürbar, dass ein gemeinsames Verständnis von Use Cases fehlt: Während Teilnehmer A Use Cases als grobe Aufgabenbeschreibungen in einzeiliger Form versteht, denkt Teilnehmer B bei Use Cases an detaillierte strukturierte Beschreibungen der Benutzer-System-Interaktion. Teilnehmer C hingegen hat nur Use-Case-Diagramme im Sinn ...

In anderen Worten: Die Grenze zwischen Flexibilität und Beliebigkeit wird beim Thema Use Cases leider häufig überschritten. Dies führt im täglichen Einsatz zu verschiedenen Problemen in der Entwicklung und Qualitätssicherung von Use Cases.

Wir möchten gerne ein wenig Klarheit schaffen. Ein Arbeitskreis für alle, die in Forschung und Praxis an oder mit Use Cases arbeiten, erscheint uns hierzu als geeignetes Forum. Innerhalb des Arbeitskreises soll ein gemeinsames Verständnis von Use Cases geschaffen und dokumentiert werden. Auch sollen Erfahrungen und Tipps für die Arbeit mit Use Cases ausgetauscht werden. Schließlich soll der Arbeitskreis auch den Austausch von Forschungsergebnissen fördern.

Themen des Arbeitskreises

  • Definition einer Use Case Terminologie
    • Identifikation verschiedener Erscheinungsformen von Use Cases und ihrer Einsatzmöglichkeiten
    • Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Use Cases in verschiedenen Teilgebieten: Usability Engineering, Requirements Engineering, Test, Marketing ...
  • Best Practices beim Einsatz von Use Cases
    • Erfahrungsaustausch über Methoden, Werkzeuge, Templates, Bücher
    • Erfahrungsaustausch über typische Problemfälle: Unterschiedliche Abstraktionsniveaus, CRUD Use Cases, Iterationen/Referenzen/Includes in Abläufen, Integration mit anderen RE Artefakten usw.
    • Erfahrungsaustausch zum Einsatz von Use Cases in späteren Projektphasen: Architekturentwurf, Testen, Dokumentation usw.
    • Qualitätssicherung von Use Cases: Checklisten, Metriken, Reviews...
  • Austausch von Forschungsideen und -ergebnissen
    • Zusammenarbeit bei oder Wiederholung von Experimenten und Case Studies
    • Einheitliches Modell für Use Cases, ggf. erweiterbar für spezifische (Forschungs-)Zwecke
      • Grundlage für den Austausch von Use Cases z.B. zwischen verschiedenen Forschungsgruppen
      • Grundlage für die Reproduzierbarkeit von Experimenten, Case Studies etc.
      • Grundlage für Werkzeuge

Organisation

Der Arbeitskreis Use Cases in Praxis und Forschung wird sich regelmäßig 2-4 mal pro Jahr treffen. Zusätzlich werden Arbeitsergebnisse in kleinen Interessengruppen entwicklet.

Die Kommunikation aller Ergebnisse erfolgt über den Webauftritt des Arbeitskreises.

Nächste Termine

bis 01.04.2012: Offener Aufruf zur Teilnahme und Festlegung des Kickoff-Termins

anschließend: Kick-Off an der RWTH Aachen (voraussichtlich)